Aktuelles

 

Georg Trakl Förderungspreis für Lyrik 2018, Jurybegründung:

 Das „geheime Leben“ der Menschen und der Dinge wird in feingliedrig-assoziativer und zugleich ungezwungener, moderner Sprache heraufbeschworen, die es erlaubt, subtil aber treffend aktuelle Bezüge zu setzen. Diese reichen von Umweltthemen wie Erderwärmung und Meeresverschmutzung über soziale Ausgrenzung und blasierte Event-Kultur bis zur unachtsamen Konsumgesellschaft. Traditionelle Sehnsuchtsorte der Lyrik wie der Wald, die schöne Stadt oder der verlassene Strand werden unerschrocken aufgegriffen und überzeugend neu interpretiert, nicht selten dank feiner (Selbst)Ironie.

Ein „geheimes Leben“ gesteht die Dichterin der alten Frau am offenen Fester ebenso zu wie dem Partylöwen – und sie würde es jedem von uns zugestehen, bis einer dann die „Flamme zu hoch“ dreht, es „zu rußen“ beginnt und „der Spiegelsaal sich eindunkelt“. Bis es soweit ist, können dort – im Spiegelsaal des geheimen Lebens – jedenfalls noch grandiose Bilder entstehen.

Einige der ausgezeichneten Gedichte sind nachzulesen in SALZ – Zeitschrift für Literatur, Heft 174/ Dez. 2018
https://www.leselampe-salz.at/salz/

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Es gibt schon einige Donau-Anthologien, diese, herausgegeben von Edit Király und Olivia Spiridon, ist besonders ambitioniert und verbindet literarische Texte mit kulturhistorischen Einleitungen, dazu gibt es reiches Bildmaterial – ich freue mich sehr, dass auch ein Text von mir dabei ist.

donau

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Zur Eröffnung des Hauses der Geschichte in Wien hat der Verlag Kremayer & Scheriau dieses wunderschöne Buch herausgebracht. Herausgeber: Monika Sommer, Heidemarie Uhl und Klaus Zeyringer. In 100 Essays wird Österreich von A – Z umkreist und erforscht, von mir gibt es einen Beitrag unter F wie „Frauen(wahl)recht“.

100xösterreich

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Eine spannende und umfassende Anthologie zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“, mein Beitrag trägt den Titel: „Ameisen und Eisbären“.

Warum feiern

 

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In der ZEIT vom 2. August 2018:

ZEIT_2018.jpg

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Das aktuelle wienlive-Magazin hat die berühmte Frage gestellt: Welches Buch würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Nun, Robinson Crusoe hatte bekanntlich die Bibel dabei, ich dagegen empfehle ein Buch über mehr Lebensglück jenseits „göttlicher“ Zwänge…

Inselbuch2018

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Im altehrwürdigen Grazer Feuilletonmagazin schreibkraft geht es diesmal um das Thema „Lesen“. Ein eigener Abschnitt widmet sich Büchern, die unverdient in Vergessenheit geraten sind. Mein Beitrag beschäftigt sich mit dem auch aus feministischer Sicht ungemein spannenden Roman „Jungfer Mutter – Eine Wiener Vorstadtgeschichte“ von Ada Christen.

https://schreibkraft.adm.at/ausgaben/32-durchlesen

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FALTER:

 

Klaus Nüchtern im Gespräch mit Alfred Pfoser, Hannes Leidinger und mir über 100 Jahre Republik.

https://www.falter.at/archiv/wp/oesterreich-hat-eine-unglaubliche-masn-gehabt

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Zum Nachhören: Studiogespräch mit Wolfgang Ritschl auf Ö1 in der Sendung Kontext:

https://oe1.orf.at/player/20180518/513794

CoverEssays klein

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